Nicht rechtsfähige Stiftung

Im Gegensatz zur rechtsfähigen Stiftung entfällt bei der nichtrechtsfähigen (unselbstständigen oder treuhänderischen) Stiftung die Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht. Die Stiftung entsteht mit Abschluss des Treuhandvertrages zwischen dem Stifter und dem Treuhänder, wobei grundsätzlich auch eine Satzung verabschiedet wird.

Der Treuhänder handelt für die nichtrechtsfähige Stiftung. Er ist rechtlicher Eigentümer des Stiftungsvermögens, hat aber das Vermögen getrennt von seinem eigenen Vermögen zu halten und dabei stets zu bedenken, dass die Stiftung der wirtschaftliche Eigentümer des Vermögens ist.

Der Treuhänder sorgt für langfristige Kontinuität in der Führung der Stiftung. Sollte er einmal aus dieser Verpflichtung ausscheiden, ist ein nachfolgender Treuhänder zu bestimmen.

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